Haben Sie sich jemals gefragt, warum wir einen Spiegel in das Zimmer unseres Babys stellen? In Montessori-Kinderzimmern, in Nidos und Kleinkinderklassen sieht man häufig einen niedrigen Spiegel. In einem Montessori-Zimmer wird der Spiegel verwendet, damit das Kind sich selbst kennen lernen und verstehen kann, dass es eine andere Person ist als seine Mutter. Dadurch, dass das Kind sich selbst sieht, beginnt es, sich als Individuum zu erkennen, was zur Entwicklung von Autonomie und Willenskraft beiträgt

Aber das sind noch nicht alle Gründe! Kleine Kinder lieben das menschliche Gesicht. Aus irgendeinem biologischen Grund ist es sogar etwas, das ihnen gefällt. Daher ist es immer gut, wenn sie jederzeit ein menschliches Gesicht sehen können.

Darüber hinaus ist es für das Baby wichtig, sein eigenes Gesicht zu erkennen, seine Mimik sowie die Bewegungsmöglichkeiten seines Gesichts und seines Körpers zu identifizieren. Dies geschieht nicht bewusst, es ist ein Prozess… Und es gibt keinen Grund zur Eile! Die Zeit eines jeden Kindes zu respektieren ist eine der Prämissen der Montessori-Methode. Die Zeit des Kindes gehört ihm selbst, und unsere Aufgabe ist es, ihm dabei zu helfen. Nach und nach werden Sie feststellen, wie viel Spaß Ihr Kind an seinem eigenen Bild im Spiegel haben wird.

Die Bedeutung des Montessori-Wandspiegels

Daher sollte das Montessori-Zimmer eine speziell für das Kind vorbereitete Umgebung sein, in der an alles gedacht werden muss, damit das Kind sicher und frei zugleich ist. Hier sind ein paar Gründe, warum wir den Spiegel lieben:

  • Fördert die visuelle Verfolgung.
  • Fördert die Konzentration – zusammen mit den Mobiles kann man lange Konzentrationsphasen bei einem sehr jungen Kind beobachten.
  • Bringt Freude – wenn man in einem Geschäft oder sogar im Badezimmer einen Spiegel sieht, freut sich das Kleinkind oft und lächelt oder lacht sogar. Babys lieben es oft, Gesichter anzuschauen, auch ihr eigenes.
  • Fördert das selbständige Spielen – das Kind ist nicht auf die Unterhaltung durch einen Erwachsenen angewiesen.
  • Fördert die freie Bewegung– ermutigt die Eltern, mehr Zeit mit dem Kind im Bewegungsraum zu verbringen, gibt dem Kind mehr Zeit, sich zu bewegen und seinen Körper kennen zu lernen. Kann das Kind auch während der Bauchzeit ermutigen.
  • Fördert die Bewegungskoordination – Das Baby beobachtet sich selbst im Spiegel und reagiert dann. In diesem Alter weiß es vielleicht noch nicht, dass es sich selbst im Spiegel sieht, aber es beginnt, Zusammenhänge herzustellen. Es sieht, wie sein Bein im Spiegel hochgeht, dann legt es es ab und dann wieder hoch.
  • So kann das Kind den Rest seines Zimmers sehen und mit der Zeit eine visuelle Karte des Raums erstellen, was besonders für Kleinkinder von Vorteil ist, die sich noch nicht bewegen oder krabbeln können.

Der Kinderspiegel muss nicht unbedingt im Zimmer des Kindes stehen. Stellen Sie ihn dort auf, wo er bequem ist und benutzt wird, z. B. in einem kleinen Raum im Wohnbereich. Legen Sie eine Spielmatte oder eine weiche, gefaltete Decke neben den Spiegel. Wir empfehlen, sie nicht zu weich zu machen (wie eine Matratze), wenn Sie den Bereich für die Bauchzeit nutzen wollen.

In addition, it is important for the baby to recognise its own face, to identify its expressions as well as the possibilities of movement of its face and body. This does not happen consciously, it is a process... And there is no need to rush! Respecting the time of each child is one of the premises of the Montessori method. The child's time is internal to him and our task is only to help. Little by little, you will notice how much fun baby will have with his own image in the mirror.
CREDIT: BIG SOLID PINEWOOD MIRROR BIRD / A MATTER OF STYLE

“Der Spiegel, den wir an der Wand neben dem Kinderbett anbringen, verbessert die Sicht des Babys, indem er ein anderes Bild des Zimmers zeigt. Das Baby sieht auch sein eigenes Bild reflektiert und beginnt, seine Bewegungen mit den reflektierten Bewegungen des Kindes im Spiegel zu verbinden. So entdeckt es, dass es beim Füttern mehr Gesichter als nur das seiner Mutter zu betrachten gibt. Schließlich sieht es auch andere Gesichter im Spiegel, wenn sie den Raum betreten, um mit ihm zu spielen oder zu sprechen. Wenn man das Neugeborene ermutigt, die Wachzeit auf dem Bauch zu verbringen, damit es üben kann, den Kopf zu heben, sind diese ersten visuellen Erfahrungen mit dem Wandspiegel möglich.” – Polk Lillard und Lillard Jessen in Montessori from the Start.

Klimmzugstange und Spiegel

Wenn Sie diesen Blog verfolgen, haben Sie sicher schon verstanden, dass der erste Schritt bei der Einrichtung einer Montessori-Umgebung darin besteht, den Blickwinkel des Kindes einzunehmen. Alles muss sich in Augenhöhe, in Reichweite der Hände und in der Länge der Beine des Kindes befinden. Wenn Sie den nötigen Platz haben, ist ein Spiegel mit einer Klimmzugstange eine gute Option. In diesem speziellen Umfeld kommen zwei wichtige Elemente ins Spiel: die Klimmzugstange und der Acrylspiegel.

Die Funktion der an der Wand befestigten Stange besteht darin, dem Kind beim Aufstehen zu helfen (und ihm den Einstieg ins Laufen zu erleichtern), ohne dass es auf die direkte Hilfe eines Erwachsenen angewiesen ist. Mit ihrer Hilfe kann das Kind nach und nach selbständig aufstehen und sich nach seinem Willen fortbewegen, was zur motorischen Entwicklung beiträgt. Ein guter Tipp ist, Gegenstände in Abständen an diese Stange zu hängen, damit das Kind sich angeregt fühlt, sie zu erreichen und so zu versuchen, zu laufen.

Die ideale Stange ist ein festes Ballett. Eine billigere Alternative sind Vorhangstangen, sofern sie in einer Höhe von etwa 50 cm über dem Boden angebracht sind. Natürlich kann die Höhe je nach Größe Ihres Kindes variieren, aber im Allgemeinen ist dieser Abstand gut für die Phase geeignet, in der das Baby beginnt, aufzustehen.

Auch der Spiegel sollte die Entwicklung des Kindes begleiten. Handelt es sich um einen rechteckigen Spiegel, kann er waagerecht angebracht werden, solange das Baby noch krabbelt. Später, wenn das Kind zu laufen beginnt, wird er idealerweise senkrecht angebracht.

Sicherheit

Das Montessori-Zimmer muss eine sichere Umgebung sein, die dem Kind Freiheit bietet. Um die Sicherheit der Kleinen zu gewährleisten, ist es daher sehr wichtig, dass der Spiegel aus Acryl besteht und gut an der Wand befestigt ist. Manche Menschen entscheiden sich für einen gewöhnlichen Spiegel, der jedoch gut an einem festen Holzbrett befestigt ist.

Babys kommen schnell in eine Phase, in der sie gerne mit Gegenständen gegen den Spiegel klopfen und dann … Auf Glück sollte man sich nicht verlassen, oder? Wenn es um die Sicherheit der Kinder geht, gehen wir lieber kein Risiko ein und empfehlen daher Modelle aus Acryl.

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how we montessori. 2022. The importance of the Montessori Wall Mirror – and why you need one.. [online] Available at: <https://www.howwemontessori.com/how-we-montessori/2017/11/the-importance-of-the-montessori-wall-mirror-and-why-you-need-one.html> [Accessed 2 March 2022].

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